Vorläufer der Violine stammen aus dem spanisch-maurischen Raum im 8. Jhdt. Als weiterer Vorläufer ist das Rebec bis ins 16.Jahrhundert gespielt zu nennen. Die bis heute im Wesentlichen unveränderte Form der Violine ist seit etwa 1540 gebräuchlich.
Die erste urkundliche Erwähnung der Violine erfolgte um 1523, als in Turin am Hofe des Herzogs von Savoyen “les trompettes et vyollons de Verceil” (Trompenten und Violinen aus Vercelli) ein Honorar erhielten.
Erste Abbildung einer Violine ist eine violinspielende Putte auf dem Altarbild in der Kirche S.Cristoforo in Vercelli.
Bekannte Geigenbauer in Italien: Andrea Amati und Nicolo Amati, Guarnerius, Stradivarius. Nördlich der Alpen: Jakobus Stainer aus Absam, die Familien Klotz aus Mittenwald und die Familien Fichtl aus Füssen.
Im Laufe der Zeit unterlag die Violine einigen baulichen Veränderungen, die sich auf den Klang auswirkten. Die Bauformen des 19. Jahrhunderts haben einen längeren und schräger angesetzten Hals und einen stärkeren Bassbalken als die Barockvioline. Dank längerer Saiten und dem nunmehr gestreckt-konkaven Bogen erhöhte sich die Lautstärke und entsprach somit den immer grösser werdenden Konzertsälen und Orchestern. Seit Beginn der 1950er Jahre kehrte man jedoch für die Aufführung Alter Musik zu den älteren Bauformen zurück, um eine historisch informierte Aufführungspraxis zu ermöglichen. Der industrielle Geigenbau hatte in Japan seinen Ursprung durch Masakichi Suzuki (….-1944) dem Vater des berühmten Violinpädagogen. Der Betrieb beschäftigte bereits nach kurzer Anlaufzeit über 1000 Mitarbeiter.